Kanada 2003

kanada
1. Juli 2003
Knapp 200 Personen (Mitglieder, Familienangehörige und Freunde der Nippeser Bürgerwehr) starteten von den Flughäfen Köln, Düsseldorf und Frankfurt nach Vancouver im Westen Kanadas. Es wurde auf verschiedenen Flügen gestartet, da im Anschluss an unsere Rundreise durch Kanada verschiedene Verlängerungsangebote folgen sollten. Bedauert haben wir nur diejenigen, die ab Düsseldorf starten mussten. Das war ein erster Härtetest!

Unser Präsident, Manfred Wolff, ließ es sich natürlich nicht nehmen, die verschiedenen Gruppen persönlich zu verabschieden. Durch eine Knieoperation seiner Frau Kethi konnte er leider nicht mitfliegen. Jeder Reiseteilnehmer erhielt von Manfred einen Anstecker mit der Aufschrift “Kutt jot heim!”

 

2. Juli 2003
Heute starteten wir zu unserer ersten Etappe von Vancouver aus nach Revelstoke. Hier konnten die ersten Eindrücke über die Weite Kanadas gesammelt werden. Der erste Tag war ein reiner Reisetag, der dazu diente, erst einmal Strecke zu machen.

Um so schöner war es dann immer bei den Rastplätzen, wenn sich die vier Busse wieder trafen. Man begrüßte sich untereinander, als ob man sich seit Wochen nicht mehr gesehen hätte.

In Revelstoke erwartete uns dann ein einsam, an einem See gelegenes Hotel. Nach einer kurzen Führung durch eine kleine Geisterstadt folgte dann ein Barbecue mit frisch gegrillten Steaks. Und es folgte der erste große Test: “Kann man kanadisches Bier trinken?”

Man kann und so war die Müdigkeit des Fluges vom Vortag schnell vergessen.



3. Juli 2003
Nach einer ersten Teilstrecke durch die Rocky Mountains, vorbei am Emerald Lake erreichten wir unser erstes großes Ziel, Calgary. Zur Begrüßung wurden einige unserer Mitglieder zu Ehrenbürgern von Calgary ernannt.

Die Presse hatte schon vorab vom Besuch einer Gruppe aus dem fernen Köln Berichtet.



4. Juli 2003
Von Erholung konnte keine Rede sein. Um an der großen Stampede-Eröffnungs-Parade teilnehmen zu können, mussten wir uns bereits um 6:00 Uhr morgens treffen. Doch das frühe Aufstehen hat sich gelohnt. Zunächst führte unser Weg zu einem großen Zelt. Hier waren alle Paradeteilnehmer zu einem großen kostenlosen Frühstück eingeladen. Mitten zwischen Cowboys saßen hier einige Herren in orange-weißen Uniformen. So etwas hatte man in Calgary noch nicht gesehen. Und so wurden wir gleich sehr herzlich von den Kanadiern aufgenommen und ausgefragt, wo wir denn herkämen und was wir darstellten. Das örtliche Fernsehen machte Interviews und wir hatten unseren Spaß.

Die anschließende Parade war ein großartiges Erlebnis vor einem begeisterten Publikum. An einer Stelle wurde zu unserer Begrüßung sogar eine FC-Köln-Fahne hochgehoben. Einfach klasse!



5. Juli 2003
Nach einer Stadtrundfahrt durch Calgary besuchten wir kurz den Deutschen Club in Calgary. Man hatte uns am Vortag mit allen knapp 200 Personen kurzfristig zum Frühstück eingeladen. Das ist Gastfreundschaft.

Am Abend besuchten wir ein Planwagenrennen und erlebten anschließend die große Grandstand-Show. Was hier auf die Bühne gestellt wurde, kann man gar nicht berichten. Für Alle war dies der Höhepunkt des Abends, der mit einem großen Feuerwerk endete.



6. Juli 2003
An diesem Tag führte uns die Strecke weiter nach Banff. Durch eine wunderschöne Landschaft fuhren wir vorbei an glasklaren Seen. Hier konnten wir sehen, was uns am nächsten Tag bei unserer Fahrt durch die Rocky Mountains noch alles erwarten würde.

Der Abend fand seinen Ausklang in “Wild Bills Saloon”. Hier hatten wir endlich mal ausgiebig Zeit zu testen, wie gut die Pitcher Molson Canadian Bier schmeckten.



7. Juli 2003
Bei unserer Fahrt durch die Rocky Mountains von Banff nach Jasper fuhren wir u.a. mit Spezialbussen auf die Columbia Glacier Icefields. Die Strecke, die wir fuhren, wird als die schönste Straße der Welt bezeichnet. Unsere Reiseteilnehmer stimmten dieser Bezeichnung zu.

Eine abwechslungsreiche Landschaft zeigte uns immer neue Bilder der Berge, Seen und Flüsse. Das war Natur pur und zur Krönung begegneten wir auch noch einem Schwarzbären aus sicherer Distanz.



8. Juli 2003
Von Jasper aus ging es dann weiter nach Kamloops. Auf unserem Weg zurück nach Vancouver brauchten wir aufgrund der Entfernung noch eine Übernachtungsstation. Doch wenn auch eine längere Strecke überbrückt werden musste, es wurde nie langweilig. Wer einmal die Schönheit Kanadas gesehen hat, der weiß wovon ich hier schwärme.



9. Juli 2003
Heute fuhren wir zurück zu unserem Ausgangspunkt, nach Vancouver.

Unterwegs fuhren wir über lange Strecken parallel zur kanadischen Eisenbahn und so konnten die Wagons der endlos langen Züge gezählt werden. Weit über 100 Wagen an einem Zug wurden beobachtet.

Zwischendurch verweilten wir zu einem Picknick in der freien Natur und genossen dieses wunderschöne Land Kanada.



10. Juli 2003
In Vancouver angekommen besichtigten wir die Stadt zunächst einmal bei einer Stadtrundfahrt. Dabei führte uns der Weg auch zur Capilano Suspension Bridge. Einer frei schwebenden Hängebrücke über eine 70 Meter tiefe Schlucht. Beim Anblick der Höhe fanden sich hier schnell einige Fotografen, die gerne auf die Überquerung der Brücke verzichten konnten.



11. Juli 2003
Heute trennten sich die Wege der Gruppe.

Eine kleine Teilgruppe flog weiter nach Hawaii, ein weiterer Teil musste leider wieder zurück nach Hause fliegen und der größte Teil der Gruppe mit über 130 Personen fuhr weiter nach Seattle, um dort zu einer einwöchigen Kreuzfahrt nach Alaska zu starten.

Von der Alaska-Kreuzfahrt sollen hier nur ein paar Bilder für sich sprechen.



Beim Kapitänsdinner erlebte der amerikanische Luxusliner wohl eine Premiere. Noch nie hatte es hier eine Gruppe von Karnevalisten mit orange Litewken gegeben.



Bei einer Fahrt nach Tracy Arms erlebten wir Gletscher und Eisschollen mit hunderten von Seelöwen.



In der Ortschaft Ketchikan konnte man noch einmal sehen wie groß das Schiff im Vergleich zur Ortschaft war.



Nach drei Wochen endete so unsere große Jubiläumsreise durch Kanada, Alaska und Hawaii.
Unser herzlicher Dank gilt der Firma “Elan-Touristik”, die die Organisation dieses großen Unternehmens so hervorragend durchgeführt hatte.

Wir freuen uns schon heute neben so einigen kleineren Touren auf unser nächstes großes Ziel im Jahr 2008.

Australien - wir kommen!