New York 1998

Steubenparade 1998 - ein großes Erlebnis!

Im Jahr 1998 nahm die KKG Nippeser Bürgerwehr von 1903 e.V. erstmals in ihrer Geschichte an der berühmten Steubenparade in New York teil. Für die 80 aktiven Teilnehmer der Parade und die mitreisenden Familienangehörigen und Freunde war dies ein großes Erlebnis. Mit insgesamt 280 Personen hatten wir uns auf den Weg in die “Neue Welt” gemacht, um in unseren orange-weißen Uniformen New York zu erobern.

Insgesamt wurden sechs Omnibusse und drei Flugzeuge auf den Weg gebracht. Dank der großartigen Organisation der Firmen Elan Touristik und des Longericher Reisebüros gab es aber keinerlei Probleme. Für alle Organisatoren war es eine große Herausforderung.

Am frühen morgen starteten die Busse von der Rennbahn in Köln-Weidenpesch aus nach Frankfurt um von dort aus den Flug nach New York anzutreten.

Nach der Ankunft in den USA ging es aber zunächst auf eine mehrtägige Rundreise durch den Osten des Landes.



Nach der Landung in New York ging es zu einer ersten Übernachtungsstation nach Scranton, ca. drei Stunden von der Hauptstadt der Welt entfernt.

Am nächsten Tag führte uns der Weg dann zu unserem ersten Ziel, den Niagara Fällen. Dieses Naturschauspiel faszinierte alle Teilnehmer ganz besonders. Die Gewalt der Wassermassen konnten wir bei einer Bootsfahrt mit der “Maid of the Mist” aus nächster Nähe erleben. Trotz wunderschönem Wetter waren alle froh, daß vor der Bootsfahrt Regenmäntel verteilt wurden. Es war halt eine recht feuchte Angelegenheit.

Am gleichen Abend gab es an den Wasserfällen ein gemeinsames Abendessen für alle 280 Personen. Im Anschluss daran wurde dann noch die Möglichkeit geboten, auf einen Aussichtsturm zu fahren, um sich die beleuchteten Niagara Fälle am Abend anzusehen.



Am kommenden Tag wurde uns die Geschichte des Landes bei einer Fahrt durch verschiedene Staaten mit dem Ziel Harrisburg näher gebracht.

Nach einer weiteren Übernachtung fuhren wir dann zur Hauptstadt der USA, nach Washington D.C. Bei einer Stadtrundfahrt konnten wir die wesentlichen Bauwerke dieser Stadt besichtigen. Natürlich führte uns diese Fahrt auch zum “Weißen Haus”. Abends gab es dann noch die Möglichkeit, an einer Lichterfahrt durch die politische Metropole der Welt teilzunehmen.



Wieder eine Nacht später fuhren wir nach Philadelphia, einer imposanten Stadt, die genau zwischen Washington und New York liegt. Natürlich nahmen wir auch hier an einer Stadtrundfahrt teil bevor unsere Fahrt uns zu unserem Endziel, New York, führte.

Hier angekommen, fing das Staunen nun so richtig an. Wir wohnten in einem Hotel, direkt am Times Square gelegen. Besser konnte man es einfach nicht antreffen. Ein erster halbstündiger Spaziergang führte uns zum Empire State Building, dem Wahrzeichen der Stadt. Nach der Auffahrt auf das 102. Stockwerk blieb vielen der Mitreisenden der Atem stehen. Der Blick von diesem Gebäude auf die Hochhäuser der Metropole ist einfach umwerfend.



Es war mittlerweile Freitag geworden und unser Programm war noch nicht zu Ende. Nach einer mehrstündigen Stadtrundfahrt durch New York waren wir zu einem Empfang des Bürgermeisters, Mr. Rudolph W. Giuliani geladen. Nach ein paar kurzen Reden und einer Begrüßung wurden Geschenke ausgetauscht. Eine Erinnerungsplakette an die Steubenparade hängt heute in unserem Regimentsquartier.

Am Nachmittag hatten wir dann Zeit, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden und die ersten Einkäufe zu machen. Gelegenheit dazu gibt es wirklich an jeder Ecke.



Am Samstag morgen wimmelte es in unserem Hotel dann nur so von orange-weißen Uniformen. Gemeinsam gingen wir zu einer Festmesse in der St. Patricks Kathedrale. An diesem feierlichen Gottesdienst, welcher vom Erzbischof von New York abgehalten wurde, nahmen alle Steubenparadeteilnehmer und natürlich auch alle Fahnenabordnungen teil.

Im Anschluss an die Messe ging es dann endlich zum Aufstellplatz, einer Seitenstraße der 5th Avenue. Nun hatten wir unser Ziel endlich erreicht und wir starteten zur Steubenparade 1998. Bei strahlendem Sonnenschein konnten wir vorbei an zahlreichen Besuchern über die 5th Avenue, die Prachtstraße New York’s ziehen. Die Begeisterung der Teilnehmer war groß, zumal wir auch noch durch unsere Familien und Freunde auf den Tribünen kräftig angefeuert wurden.



Sonntags morgens stand für ca. 140 Interessenten der Besuch einer Gospel-Messe in Harlem auf dem Programm.

Am Nachmittag fuhr die gesamte Gruppe mit einem Boot der Circle Line rund um Manhattan. Bei wiederum strahlendem Sonnenschein hatten wir einen herrlichen Ausblick auf die Skyline der Stadt. New York zeigte sich wirklich von seiner schönsten Seite. Einen besseren Eindruck konnte diese faszinierende Stadt an unserem letzten Tag wirklich nicht hinterlassen.

Am Abend gab es dann ein Abschiedsessen für alle 280 Mitreisenden in einem Steak-Haus in der Nähe des Hotels.

Der nächste morgen stand dann noch einmal für Spaziergänge oder Einkäufe zur Verfügung bevor dann wieder eine Reise angetreten werden musste.

Ca. 80 Personen hatten einen Weiterflug in den Westen der USA gebucht, wo sie die Highlights dieser Region kennen lernen konnten. Weitere 40 Personen hatten eine individuelle Weiterreise gebucht, um mit einem Mietwagen oder per Flugzeug weitere Teile der USA zu besichtigen.

Der Rest der Gruppe musste dann leider Abschied von New York nehmen und den Rückflug nach Deutschland antreten.



Für alle Reiseteilnehmer war es jedenfalls ein großes Erlebnis. Die Resonanzen nach der Reise zeigten uns, dass die Nippeser Bürgerwehr ihren Mitgliedern etwas Großartiges geboten hatte. Für 1999 wurden unseren Mitgliedern gleich noch zwei reine Städtereisen nach New York angeboten. Jeweils für 4 Übernachtungen geht es im Mai und in der Vorweihnachtszeit in diese faszinierende Stadt. Mit den Unternehmen Elan Touristik und Longericher Reisebüro hatten wir die richtigen Partner gewählt. Bei einer Größenordnung, wie wir sie erlebt haben ist die richtige Wahl der Partner wirklich entscheidend.

Die Mitglieder der KKG Nippeser Bürgerwehr freuen sich auf die nächste ganz große Reise, die anlässlich des 100-jährigen Jubiläums für das Jahr 2003 bereits in der Planung steht.